Die
Form des Herzens geht auf die Frucht des Feigenbaums (Ficus carica,
Maulbeergewächs) zurück. Unser Apfel war im
Orient nicht bekannt, deshalb wird in der jüdischen
Haggadah
betont, dass die verbotene Frucht im Garten Eden kein Apfel, sondern eine Feige
war. Der Feigenbaum wurde im ganzen Komplex der
ägyptischen und mesopotamischen Kultur und des Industals während des 3.
Jahrtausends v.u.Z. als Wohnort der Urahnin verehrt.
|
|
weiter …
|
In der Mythenforschung gibt es heute zwei charakteristische patriarchal geprägte Schulen. Die Vertreter der einen sind u.a. 'Manipulatoren des Unbewussten' wie C.G. Jung, S. Freud (Psychoanalyse) oder M. Eliade (Religions-Philosophie). Die zweite sieht im Mythos nur ein primitives Werkzeug unserer VorfahrInnen, sich die materielle Welt zu erklären.
Das Symbol der Alten ist weder das eine noch das andere.
|
|
weiter …
|
Aufgrund des einstmals universellen Glaubens, dass das Spiegelbild einer Person ein lebenswichtiger Teil der eigenen Seele ist, betrachtete man Spiegel und andere reflektierende Oberflächen, auch reflektierende Wasseroberflächen, als Abbild der Seele, "Seelenfänger", oder Tore in die jenseitige Welt der Ahnen und Geister.
|
|
weiter …
|
|