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Die Erfindung des Rades | Drucken |  E-Mail
Manche Werkzeuge sind in ihrer Einfachheit genial und in ihrer Wirkung ganz entscheidend. Cihuacoatl ("Schlangenfrau"), die aztekische Urahnin der Geburt, schuf aus den von Quetzalcoad in der Unterwelt gestohlenen Edelstein-Knochen die Menschen. Und sie erfand zwei wichtige Werkzeuge, die die Arbeit effektiver und leichter machten.
Neben der Harke für die Bearbeitung der Erde war es vor allem der Tragriemen.

Der Tragriemen wird um die Stirn geschlungen und damit können große, unförmige und schwere Lasten transportiert werden.
Der Tragriemen wird immer noch benutzt. Eine Erfindung so wichtig wie das Rad, dessen Nutzung man im präkolumbischen Amerika nicht kannte.

Alles Werkzeug, das Frauen für die Erzeugung und Verarbeitung von Fasern, Fäden und Stoffen benötigen, wurde von ihnen erfunden und wer entwickelte wohl die Nähnadel, eines der kompliziertesten Werkzeuge, das in seiner Funktion seit Jahrtausenden kaum verändert und verbessert werden konnte?

Energiequellen erkennen und nutzen

Die Nutzung der Energie in der Vorgeschichte ist noch nicht wirklich erforscht. Aber man weiß, das die ägyptische Isis erstmals ein Boot mit einem Segel ausgestattet hat. Die intelligente Nutzung dieser Kraft legt auch viele andere Nutzungen der Energie von Wind und Thermik nahe.
Und man muss gar nicht in irgendwelche grenzwissenschaftliche oder obskure Theorien verfallen um sich die Frage zu stellen, wie in vorgeschichtlichen Zeiten die geodätischen Eignungen von Kultplätzen erforscht und erkannt wurden. Denn der unsichtbare Verlauf von Wasseradern, Magnet- oder anderen Kraftfeldern muss ja irgendwie von den Menschen der Steinzeit oder der Hallstattkultur erforscht worden sein. Die Kultplätze alter Mysterien, immer wieder überbaut von nachfolgenden Staatskirchen bis zu den Kathedralen des Christentums, stehen auf solchen Plätzen besonderer Kraft.

Was dort heute mit den ausgeklügelten physikalischen Apparaturen gemessen und wissenschaftlich nachgewissen werden kann, wurde auch in der Frühzeit der Menschheit mit einfachen Prothesen wie Pendel und Wünschelrute erforscht. Nur, die vorzeitlichen und antiken Methoden der Erkennung und Nutzung der unterschiedlichsten Energien haben kaum Artefakte hinterlassen die von Archäologen ausgegraben werden können. Und zahlreiche schriftliche Dokumente sind noch nicht zu entziffern und hunderttausende Papyri ungelesen in den Archiven und Museen.

Frauenarbeit: Schreibmaterial und das Rad erfinden

Man weiß zumindest, dass Uto, ("Die Grüne") symbolisiert durch die Kobra, den für die ägyptische Kultur so wichtigen Papyrus geschaffen hat.

Das Rad ist eine Erfindung der Frauen, es wurde aus der Töpferscheibe entwickelt. In Kulturen, in denen ohne Scheibe getöpfert wurde, gibt es auch kein Rad für Transportmittel, wie den Wagen.
Und eine Frau hat auch eine bedeutende Verbesserung des Wagens erfunden.

Carmenta war eine römische Seherin, die dem Herakles sein Schicksal voraussagte. Sie war auch eine Weise Frau, eine Geburtshelferin. Sie galt als die Erfinderin des geschlossenen Wagens, in dem Schwangere, die nicht mehr gut gehen konnten, gefahren werden konnten. Dieser Sanitätswagen aber wurde durch den Senat verboten, der keine Verweichlichung duldete.
Darauf hin traten die Frauen wieder einmal in einen Ehestreik und erklärten den Männern, die sollen sich in ihren soldatischen Tugenden die Kinder selber machen.

Die Männer bewilligten daraufhin die geschlossenen Wagen, aber nur ohne Räder, „damit sie von Sklaven oder Pferden sorgsam getragen werden".
Den Frauen war es recht und sie errichteten der Carmenta einen heiligen Platz auf den Abhängen des Capitolinischen Hügels, und vom 11. bis 15. Jänner wurden die Feste Carmentalia gefeiert.

Für viele erfinderische Vorfahrinnen gibt es Tempel, von ihren Taten gibt es Legenden, Sagen, Mythen. Nur von Euresis, der Hüterin der Erfindung gibt es nur das Bild in den Dioskurides. Aber man glaubt ja auch, dass Technik nichts für Frauen ist und alles die Männer erfunden haben.

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Quelle:
Es war die Frau von Gerhard Habarta


 

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