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Wenn wir die Wirklichkeit unter dem Gesichtspunkt betrachten, dass wir
auf die Erde kommen, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen, dann kann
die Geburt als ein Vertrag zwischen dieser Welt und dem Universum
angesehen werden.
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Bei einer Geburt ohne Trauma müssen die Erfahrungen des Babies genau die und nur die sein, die seinen uralten Erwartungen entsprechen. Für die Mutter gilt das Gleiche.
Viele Kulturen überlassen es der Mutter, ihr Baby ohne jegliche Hilfe zu bekommen, während andere darauf bestehen, dass ihr Hilfe zuteil wird. In jedem Fall bleibt das Baby vom Augenblick seines Austritts aus dem Mutterleib in engem Kontakt mit dem Körper der Mutter.
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Die Neugeborenen, deren Haut nach der uralten Berührung durch einen weichen, wärmeausstrahlenden, lebendigen Körper verlangt, werden in trockenes, lebloses Tuch gewickelt. Sie werden, so sehr sie auch schreien mögen, in einen Behälter gelegt, und dort einer qualvollen Leere ausgeliefert, in der keinerlei Bewegung ist (zum erstenmal in ihrer gesamten Körpererfahrung, während der Jahrmillionen ihrer Evolution oder ihrer glückseligen Ewigkeit im Uterus).
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Wenn ein Baby aus der Klinik in das Zuhause seiner Mutter gebracht wird (das seine kann man es wohl kaum nennen), ist es bereits wohlvertraut mit dem Wesen des Lebens. Auf einer vorbewussten Ebene, die all seine weiteren Eindrücke bestimmen wird, wie sie ihrerseits von diesen ihre Prägung erfährt, kennt es das Leben als unaussprechlich einsam, ohne Reaktion auf die von ihm ausgesandten Signale und voller Schmerz.
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Der Säugling speichert jedes Stückchen positiver Erfahrung, das er gesammelt hat, gleichgültig, in welcher Erfahrungsreihe es auftrat oder wie bruchstückhaft immer es sein mag. Er muss jedoch am Ende dieses Sammelvorganges über das erforderliche Minimum einer jeweiligen Erfahrung verfügen, um diese als Grundlage für weitere Erfahrungen der jeweiligen Reihe benutzen zu können.
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