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Über Naturvölker, indigene Ethnien und Stämme - Vielfalt der Kulturen
Die Welt der Minangkabau
"Alam Minangkabau", die Welt der Minangkabau auf Sumatra, ist die ursprüngliche soziale Verfassung aller Malaien. Diese Welt war eine matriarchale und ist es bei den Minangkabau bis in die jüngste Geschichte hinein geblieben.

Dayak, BorneoDie Minangkabau spiegeln mit ihrem "Adat", dem matriarchalen Stammesgesetz, nicht nur eine uralte, früher allgemeine Sozialordnung, sondern sie sind heute noch das größte bekannte matriarchale Volk.

Gegenwärtig sind auch die Minangkabau - wie die anderen matriarchalen Gesellschaften - in einer schwierigen Lage, denn sie waren jahrhundertlangen, sich verstärkenden patriarchalen Tendenzen ausgeliefert. Aber sie setzen ihnen einen einzigartigen Widerstandswillen entgegen, einen verblüffenden Erfindungsgeist, diese patriarchalen Tendenzen zu unterlaufen. Dabei sind sie keineswegs zu einer defensiven Rückzugsgesellschaft geworden, sondern gehören zu einer durch Handelsaktivitäten sich friedlich ausbreitenden Gesellschaft.

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Der Webstuhl der Zeit
Kogi-Dorf - Klick zum VergrößernDer Stamm der Kogi-Indianer, die in der Sierra Nevada de Santa Maria in den kolumbianischen Anden leben, hat ein zusammenhängendes kosmologisches System, das mit der Anlage der Schreine und auch mit der Kunst des Webens in Zusammenhang steht.
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Homosexualität: Die Hüterlnnen der Tore
Homosexualität: Die HüterInnen der Tore

Im Dorf gibt es weder das Wort „schwul" noch „lesbisch", aber den Begriff „Torhüterlnnen". Die Torhüterlnnen sind Menschen, die ein Leben am Rande, zwischen zwei Welten verbringen - zwischen der Dorf-Welt und der spirituellen Welt. Was immer sie tun, geben sie nicht unbedingt an andere weiter. Es ist ihr Recht, ihr Tun für sich zu behalten. Alle im Dorf respektieren dies, denn ohne Torhüterlnnen gäbe es keinen Zugang zu den anderen Welten.

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Frauen in China (Mosuo)

mosuo_matriarchinDieser Beitrag zeigt auf, wie im gleichen Land Frauen und Familien unterschiedlich leben und wie das friedlich-harmonische Gemeinschaftsleben von ein paar Männern zugunsten von Armut, Elend und Verzweiflung zerstört wurde und wird.
Das Patriarchat in China ist keine Ausnahme, in anderen Industrieländern zeigt es sich nur anders.

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Einführung in die Unabhängigkeit - Stationen eines Frauenlebens in Juchitàn, Mexiko

Stationen eines Frauenlebens in Juchitàn, Mexiko

Die Zeit zwischen Pubertät und Jugend ist ein wichtiger Lebensabschnitt, um die Grundlagen für ein unabhängiges Leben zu legen. Berufsausbildung sowie Geschäftstüchtigkeit sind Angelegenheiten, die sich außerhalb des Hauses entwickeln. Also geht das junge Mädchen im allgemeinen zu einer Verwandten oder Bekannten der Familie, die ihm ihre Berufserfahrung vermittelt, es einkleidet und die ihm für die Mithilfe auch etwas Geld zusteckt.

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Die Lehre des Wilden Bauches

Meine Großmutter beobachtete mich oft von ihrer Bank aus, auf der sie im Schneidersitz ruhte. Stundenlang saß sie da, ohne sich zu bewegen, während alle im Haus zu ihr kamen und sie um Rat baten oder ihre Befehle entgegennahmen. Sie war eine stolze, von unsichtbarer Kraft durchdrungene Frau.
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Ein Leben ohne Eifersucht

stillen

Amazonas-Indianerin

Sogenannte 'primitive' Völker, in denen die jungen Mütter engen Leibkontakt mit ihren Säuglingen halten, bestätigen die vermuteten psychischen Auswirkungen frühkindlicher Frustration. Die sexuell toleranten und von Eifersucht weitgehend freien Dogon in Afrika haben das unausgesprochene Prinzip, die Säuglinge zu stillen, so lange und so oft diese Lust haben. Der Zusammenhang ist von unseren tiefenpsychologisch zumeist nicht geschulten Völkerkundlern noch kaum beachtet worden. Das vorliegende Material reicht aber aus, nachdenklich zu stimmen.
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Bei den Mosuo: Wie wird eine Frau zur Matriarchin?

Aus einem Interview mit Mosuo-Leuten, die in Südchina leben

mosuo_frauenWie wird eine Frau zur Matriarchin? Das wollten wir von unseren Gesprächspartnerinnen wissen. Die Frauen erklärten uns, dass in ihren Clans die Klügste und Fähigste zur Matriarchin gewählt wird. Auf unsere Frage, nach welchen Kriterien sie die Fähigste herausfinden, lachten sie und sagten: Das sieht man doch!

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Patriarchalisierung: Beispiel Brasilien
xingu_river"Trau den Weissen nicht über den Weg. Das sind Leute, die über den Blitz bestimmen, die ohne Heimat leben, die umher wandern, um ihre Gier nach Gold zu stillen. Sie sind dann freundlich zu uns, wenn sie uns brauchen, denn das Land, das sie zertrampeln, die Weiden und die Flüsse, über die sie herfallen, gehören uns. Haben sie einmal ihr Ziel erreicht, sind sie falsch und hinterhältig!". - Rosa Borõro, 1913

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Das dritte Geschlecht

Marktfrauen in JuchitanAusgerechnet in Mexiko, dem Land des "Machismo", gibt es eine Stadt, in der augenscheinlich alte matriarchale Strukturen überlebt haben.In Juchitán geben die Frauen den Ton an: Eigensinnig und selbstbewusst prägen sie eine Kultur des gesellschaftlichen und ökonomischen Miteinander, die sich dem weltweit vorherrschenden Konkurrenz- und Wachstumsdenken erfolgreich widersetzt. Am Beispiel der Frauen von Juchitán wird deutlich, dass es zu unserer patriarchalisch geprägten - und in vielem selbstzerstörerischen - "Normalität" lebbare Alternativen gibt.

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Die Erfindung des Rades
Manche Werkzeuge sind in ihrer Einfachheit genial und in ihrer Wirkung ganz entscheidend. Cihuacoatl ("Schlangenfrau"), die aztekische Urahnin der Geburt, schuf aus den von Quetzalcoad in der Unterwelt gestohlenen Edelstein-Knochen die Menschen. Und sie erfand zwei wichtige Werkzeuge, die die Arbeit effektiver und leichter machten.
Neben der Harke für die Bearbeitung der Erde war es vor allem der Tragriemen.
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Geschichten zur Warnung
Die matriarchalen, gewaltlosen Menschen der Anden mussten mit den Problemen fertig werden, die ihnen die Männer aus Europa brachten, z.B. mit Vergewaltigung, die bei den Jaqi unbekannt ist und für die es kein Wort gibt. Die Jaqi taten das durch die Schaffung eines neuen Genres, die sog. "Weißen-Geschichten", in denen weiße Männer als nicht-menschliche zudringliche Vergewaltiger dargestellt werden.
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Gegen ein Leben in wirtschaftlicher Unabhängigkeit: Gewalt gegen die Maya in Guatemala

Maya-Marktleben Subsistent  lebende Gemeinschaften (z.B. matriarchale) sind subversiv, weil sie sich dem herrschenden patriarchalen System entziehen; sie können von den Unterdrückungsmechanismen des (kapitalistischen) Systems nur schwer erreicht werden und sind in der Reaktion auf schwierige Situationen sehr flexibel.
Die Ausrichtung auf Subsistenz kann also die Basis für erfolgreichen und dauerhaften Widerstand gegen die Ausbeutung sein.

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