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Blog von Hannelore Vonier
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Der Umgang mit Sexualität in Stammesgesellschaften | Drucken |  E-Mail
Geschrieben von James DeMeo   
Beitragsinhalt
Der Umgang mit Sexualität in Stammesgesellschaften
Promiskuität ohne Empfängnis
Wo wurden Verhütungsmittel benutzt?
Quellen


Das Rätsel der vorehelichen Promiskuität ohne Empfängnis

*Promiskuität ist der Stand ohne feste Liebes-/Sexualbeziehung, im Unterschied zur monogamen Beziehung.

Die Mehrzahl dieser Kulturen wandte keinen Coitus interruptus oder andere mechanische empfängnisverhütende Praktiken an. Wir wollen uns kurz einige der originalen ethnographischen Berichte ansehen:

Über die Bewohner der Trobriand-Inseln in Ozeanien (1929):

Sollte es nicht eine große Zahl unehelich geborener Kinder geben, wo soviel sexuelle Freiheit herrscht? Falls dies nicht so ist, welche empfängnisverhütenden Mittel wenden die Einheimischen an? [...] Es ist äußerst bemerkenswert, dass uneheliche Kinder selten sind. Die Mädchen scheinen während der Zeit ihrer Freiheit, die beginnt, wenn sie noch kleine Kinder sind und die bis zu ihrer Heirat andauert, steril zu bleiben; wenn sie verheiratet sind, empfangen und gebären sie und sind oftmals sehr fruchtbar [...]

Es war mir möglich, bei den Trobriandern ein Dutzend oder ca. 1% unehelicher Kinder stammesgeschichtlich überliefert festzustellen. Das konfrontiert uns mit der Frage: warum gibt es dort so wenig uneheliche Kinder? [...]
Sie praktizieren niemals den Coitus interruptus. (73:166–167)

Über die Muria in Indien (1947):

 ...hier verkehren Jungen und Mädchen – trotz verschiedener Tadel und Strafen – von der Zeit ihrer ersten Annäherungsversuche durch die gesamte sexuelle Reifezeit hindurch über 5 bis 8 Jahre, bis ihre Freiheit durch Heirat beendet wird. Dennoch sind auch hier Schwangerschaften vergleichsweise selten [...]
(112:461)

Die Gefühle der Muria über den Coitus interruptus sind in folgender Aussage eines Einheimischen zusammen gefasst: „Das Aussäen der Saat ist der glücklichste Moment des Lebens – wie sollte man ihm widerstehen?“ (112:464). (Siehe auch Das Leben im Ghotul bei den Muria in Indien )

Über die Einheimischen des Massim Gebietes von Britisch Neu Guinea (1910):

Wenn immer man das Vertrauen der Einheimischen gewinnen konnte, so wurde zugegeben, dass Abtreibung durchgeführt wurde, aber auch die vorsichtigsten Nachfragen ergaben keinen Anhaltspunkt für die Häufigkeit dieser Praxis, die man aufgrund der herrschenden Freiheit hätte erwarten können. Tatsächlich kam ich trotz hervorstechender Gründe, die regelmäßige Abtreibungen erwarten ließen, zu der Überzeugung, dass es in Wirklichkeit ein ziemlich seltenes Ereignis war. (107:500)

Über die Bewohner der Eddystone Inseln von Ozeanien (1926):

Aufgrund der sehr freien Beziehungen vor der Ehe mag man eine hohe Geburtenrate und das Vorhandensein deutlicher Regeln für den richtigen Platz dieser Kinder in der Gesellschaft angenommen haben. Solche Geburten scheinen jedoch sehr selten gewesen zu sein, und in allen von uns gesammelten Stammbäumen wurde nur ein Fall erwähnt, und der lag viele Generationen zurück. (100:76)

Über die Wogeo nahe Neu Guinea (1935):

Alleinstehende Mädchen haben manchmal Kinder, aber uneheliche Schwangerschaft ist lange nicht so verbreitet, wie man erwartet hätte. Warum das nun so ist, kann man nicht sagen. Ich beobachtete eine Tatsache, die in direkter Beziehung zu diesem Problem steht, dass es nämlich bei Mädchen sehr selten ist, dass sie Kinder haben, ehe sie – ich nehme an – älter als 21 Jahre sind.

Zu dieser Zeit sind die meisten von ihnen sicher verheiratet. Ich habe beobachtet, dass, selbst wenn ein Mädchen direkt nach Eintritt der ersten Menstruation verheiratet wird, und das ist normalerweise nicht vor Vollendung des 17. Lebensjahres der Fall, es höchst unüblich ist, dass sie während der nächsten Jahre ein Kind gebiert. (56:320f)

Über die Ifuago von Ozeanien (1938):

Empfängnis erfolgt wesentlich seltener, als man erwarten würde. Die überraschende Intensität des sexuellen Lebens während der Agamang-Periode scheint für die Empfängnis ungünstige physiologische Bedingungen zu schaffen. Möglicherweise hält der exzessive Verkehr die weiblichen Organe in einem Zustand der Blutüberfüllung. (14:11).

Und so weiter.

Diese Frage, wie es möglich ist, dass heranwachsende Mädchen derart regelmäßig mit Jungen zusammen sein können, ohne schwanger zu werden, wurde von dem medizinischen Historiker Himes (55:29) das "Rätsel der unfruchtbaren vorehelichen Promiskuität" genannt.

Angenommen, fruchtbare heranwachsende Mädchen schlafen regelmäßig mit ihren Liebhabern oder mit verschiedenen Liebhabern, so sollten die Schwangerschaftsraten höher sein als die von den Ethnographen festgehaltenen:

<1% auf den Eddystone Inseln, nach Rivers (199)
1% auf den Trobriand Inseln, nach Malinowski (73)
4% bei den Muria in Indien, nach Verrier (112)
Eine Anzahl interessanter Hypothesen sind von westlichen Ärzten und Wissenschaftlern aufgestellt worden, um dies Rätsel zu lösen. Kindermord und Abtreibung gegen Ende der Teenager-Zeit scheinen als Lösung, folgt man den Berichten, nicht geeignet. Selbst wenn diese Praktiken existierten, so weist die Tatsache, dass so wenige der heranwachsenden Mädchen nicht einmal schwanger zu sein schienen, auf den Gebrauch von schwangerschaftsverhütenden, das Eintreten der Regel fördernden Mittel hin, oder auf den Gebrauch abtreibender Substanzen während der ersten zwei oder drei Monate der Schwangerschaft.

Rentoul (99) griff Malinowskis Versicherungen, dass die Trobriander keine Verhütungsmethode kannten, an, indem er anführte, dass die einheimischen Mädchen eine Muskelkontrolltechnik kannten, um nach dem Geschlechtsverkehr "den männlichen Samen auszustoßen".

Malinowski jedoch lehnte dies Argument als ab "eine der typischen Mythen, die unter den halbgebildeten weißen Anwohnern kursieren".

Hartmann (52) nahm eine unfruchtbare Periode von 3 bis 4 Jahren nach Einsetzen der ersten Menstruation an. Dies jedoch ist für keine menschliche Bevölkerungsgruppe nachgewiesen, obwohl unregelmäßiger Eisprung für Mädchen charakteristisch zu sein scheint.

Andere wiederum haben angenommen, dass der Kontakt mit dem Sperma einer Vielzahl von Männern oder Jungen einen immunisierenden Effekt hätte. So etwas ist jedoch meines Wissens nie wissenschaftlich bestätigt worden.

Was haben die Einheimischen denn selbst über ihre eigene Fruchtbarkeit und Verhütung zu sagen?

Himes hat in seiner Medizinischen Geschichte der Verhütung zwei wichtige Tatsachen angeführt (55):
1. Der Wunsch, Empfängnis zu kontrollieren, ist ein allgemeines Phänomen in allen sozialen Gruppen.
2. Nahezu jede Gesellschaft besitzt Kenntnis einer Kontrolle, die auch angewandt wird, auch wenn die Methoden nicht immer wirksam sind.
Zu den verschiedenen Methoden der Verhütung, die von den am Existenzminimum lebenden Natur-Völkern erwähnt werden, gehört der Gebrauch von oral eingenommenen pflanzlichen Substanzen wie Kräuter, Wurzeln und Rinden. Diese stammen von bestimmten Pflanzen und werden oftmals mit strenger Verschwiegenheit, großer Magie und großen Tabus umgeben.

Die Ethnologen der Zeit von 1900 bis 1940 waren nicht nur ziemlich erstaunt über das unbeschnittene sexuelle Leben der Jugend dieser Gesellschaften, sondern oftmals auch überkritisch in ihrer Einschätzung der einheimischen Medizin. Himes lehnte die Möglichkeit effektiver verhütender Pflanzen schlichtweg ab (55).
Er lehnte die Hypothese der Verhütung durch pflanzliche Stoffe ab, weil die medizinische Wissenschaft seinerzeit, in den 30er Jahren, noch kein orales Verhütungsmittel hervor gebracht hatte. Wie konnten also "unzivilisierte" Völker über so etwas verfügen?

Malinowski wies die Hypothese pflanzlicher Verhütungsmittel ebenfalls von sich. Er stellte fest: "Einige der Kräuter, die bei dieser [abtreibenden] Magie angewandt werden, wurden mir gegenüber erwähnt: Ich bin jedoch sicher, dass keine davon irgendwelche physiologischen Eigenschaften besitzt [...] Genauso unkorrekt und phantastisch ist der Glaube an mysteriöse Verhütungsmittel" (73:167–168).

Malinowskis Ablehnung scheint auf keiner empirischen Überprüfung dieser einheimischen medizinischen Pflanzen zu beruhen, dennoch räumte er die Möglichkeit ein, dass er "irgendeine wichtige ethnologische Tatsache übersehen" habe, und er hatte das Gefühl, "dass meine Informationen vielleicht nicht ganz so erschöpfend sind, wie sie es hätten sein können, wenn ich dieser Frage mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte".

Malinowski war sehr stark an der Psychologie der Trobriander interessiert, die Freuds Theorie des universellen Ödipus-Komplexes und der Verborgenheit kindlicher Sexualität eindeutig widerlegten.
Sein Interesse, das Geheimnis der unfruchtbaren Periode im sexuellen Leben der Trobriander zu durchdringen, war nicht groß genug, oder aber die Trobriander waren ihm gegenüber nicht offen genug.

Seine Werke lassen vermuten, dass Malinowski sich vielleicht zu sehr auf männliche Auskünfte gestützt hat. Als Mann würde es verständlicherweise für ihn schwierig gewesen sein, in die Welt der weiblichen Rituale und der Medizin der Trobriander einzudringen.

Die Frauen der Trobriander hatten unter sich Hebammen, die auch verschiedene einheimische Medikamente für Schwangerschaft, Geburt und Abtreibung benutzten; männliche Schamanen der Trobriander arbeiteten öffentlich, aber Hebammen ("Hexen", wie Malinowski sie nannte) mussten heimlich arbeiten (73:3, 39). Außerdem gibt er zu, wenn auch spöttisch, dass weiße Bewohner von Ost Neu-Guinea an die Verhütungsmittel und abtreibenden Kräuter der Trobriander glaubten (73:168–169, 74).

Doch halten wir uns mit einer Beurteilung der Sache zunächst noch zurück, und lassen Sie uns ein paar ausgewählte Ethnographien betrachten.

Hortense Powdermaker, eine Studentin Malinowskis, machte folgende Beobachtungen bei den Völkern von Neu Irland, ganz nah bei den Inseln der Trobriander: ...sie [die Eingeborenen von Lesu] denken, dass sie eine Methode der Geburtenkontrolle haben. Es gibt bestimmte Blätter, von denen man glaubt, dass sie die Macht haben, eine Frau steril zu machen, anderen schreibt man einen abtreibenden Wert zu. Um unfruchtbar zu werden oder um abzutreiben, werden mehrere Blätter zusammengenommen. Die Blätter werden gekaut, der Saft wird geschluckt, das Mark wird ausgespuckt.
Einheimische schwören auf die Wirksamkeit dieser Blätter [...] Die Frauen sind sich der Kraft dieser abtreibenden Blätter ganz sicher, und so weit ich weiß, wird kein physisches Abtreibungsverfahren angewandt. Das Wissen um diese sterilisierenden und abtreibenden Blätter wird von denjenigen, die darum wissen, fanatisch gehütet. (92:242–243)

*

Anmerkung H. Vonier: Ein Grund, warum das Wissen um Schwangerschaft, Geburt und Abtreibung bei Stammesgesellschaften verheimlicht wurde und wird, waren früher die Druck ausübenden Missionare und Kolonialherren. Später mussten sich diese Ethnien gegenüber reisenden Händlern und dann Touristen schützen, die den patriarchalen abwertenden Umgang mit aller Art von Sexualität gewöhnt waren, und lüsterne oder verächtliche Bemerkungen über etwas machten, was diesen Kulturen heilig war.

Malika Grasshoff berichtet diesbezüglich über die Kabylen Nordafrikas, die zum Selbstschutz den falschen Annahmen Fremder begeistert zustimmen und die Vermutungen und Interpretationen von Ethnologen und anderen Forschern phantasievoll ausschmücken, allerdings nicht mit der Wahrheit.
So mancher Wissenschaftler publiziert dadurch Ammenmärchen "aus erster Hand".

*

In ähnlichem Zusammenhang berichtete vor kurzem die Anthropologin Nicole Maxwell über ihre Arbeit im peruanischen Dschungel, wo sie die Seuene Witotos, Jivaros, Shipibos, Conibos, Campa und Yagua Stämme besuchte.
Sie führt aus: Primitive Völker geben ihr überliefertes medizinisches Wissen im allgemeinen einem Fremden gegenüber nur widerstrebend preis, aber mit Vorsicht und angemessener Geduld ist es gewöhnlich möglich, ein Gefühl von Freundschaft und Vertrauen zu schaffen.

Wenn dies geschehen ist, können sie gemeinhin dazu gebracht werden, zusammenzukommen und den Gebrauch vieler Pflanzen, von denen sie abhängig sind, zu erklären. [...] Bei Pflanzen, die sie als Verhütungsmittel benutzen, ist dies allerdings unter keinen Umständen möglich. Nicht alle Stämme scheinen diese Pflanzen zu kennen, aber diejenigen, die sie kennen, sind in dieser Hinsicht sehr empfindlich.

Tatsächlich sind alle Pflanzen oder pflanzlichen Teile, von denen sie annehmen, dass sie lebensspendend oder -verhütend sind, mit einem mächtigen Tabu umgeben, das ihre Preisgabe an Außenstehende verhindert. Dies gilt nicht nur für die Pflanzen, die sie zur Verhütung benutzen, sondern auch für die, die die Fruchtbarkeit der Frauen steigern, die Geburt erleichtern oder ein Abtreibung hervorrufen.
Wenn nicht ein Gefühl der Vertrautheit, ja der Identifikation geschaffen werden kann, hüten alle Stämme, die ich kennen gelernt habe, solche Geheimnisse eifersüchtig. Jedweder voreilige Angriff auf das Geheimnis, wie vorsichtig auch immer, kann jede Kommunikation zu einem abrupten, plötzlichen Ende bringen. (77:2–3)

Indem sie sich langsam und freundlich näherte und viel Zeit mit Freundinnen in einheimischen Dörfern verbrachte, gelang es Maxwell, Proben verhütender Pflanzen von den meisten der oben erwähnten Stämme zu sammeln. Die Verhütungspflanzen waren alle gleich, ein Schilfgras, Piripiri genannt. Dies wurde in kleinen heimlichen Gärten von den Frauen selbst angebaut, die es ausnahmslos von ihren eigenen Müttern, weiblichen Verwandten oder Freundinnen erhielten.

Aus den Blättern wird ein Tee gemacht und bei der ersten Menses der Mädchen getrunken; eine Dosis dieses Tees soll sechs oder sieben Jahre lang verhütend wirken. Zur Empfängnisverhütung bei ihren jungen, sexuell aktiven Töchtern sagen die einheimischen Frauen: "Wenn die Wirkung aufhört, sollte das Mädchen reif genug für die Mutterschaft sein." (77, 78)

Nachfolgend einige weitere Berichte über pflanzliche Verhütungsmittel:


Über Einwohner des S.W. Pazifik (1910):

Eine große Anzahl [...] der Frauen hat keine Kinder [...] Es ist sehr auffallend, dass die Einheimischen – meines Wissens – all dieser pazifischen Inseln versichern, dass sich durch die Verabreichung des Aufgusses einer bestimmten Pflanze eine Abtreibung herbeiführen lässt.
In den mir bekannten Fällen weisen sie alle auf die gleiche Pflanze hin, eine hochkletternde Schlingpflanze, die an nahezu jeder sandigen Bucht des Pazifik wächst [...] Die gleiche Pflanze wird auch in Fällen von ausgebliebener Menstruation angewandt... (24)

Über die Einheimischen der Torres Straights (1908):

Alte Frauen können den jungen Frauen junge Blätter des Agerarger geben, eines großen Baumes, dessen Frucht ungenießbar ist, des Sohe, eines großen Baumes mit genießbaren Früchten, oder der Bok, einer großen Staude. Die jungen Blätter dieser Bäume werden gut gekaut, und der Saft wird geschluckt, bis sie meinen, dass ihre Körper völlig mit dem Saft gesättigt sind. Dieser Vorgang benötigt einige Zeit, aber wenn ihr System völlig durchdrungen ist, wird angenommen, dass sie gegen Fruchtbarkeit gewappnet sind und unbegrenzt mit Männern gehen können. Sowohl Männer als auch Frauen glauben an die Wirksamkeit dieser Blätter... (50:107).

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich gleich lautende Berichte über pflanzliche Verhütungsmittel mit lang anhaltender Wirksamkeit in Ethnographien der Pazifikinseln, Australiens, Nordafrikas und Nord- und Südamerikas auffinden konnte. In einigen Fällen wurden die Verhütungsmittel geheimnisvoll gehütet, meistens jedoch nicht.

Der Hauptgrund, dass Verhütungsmittel nicht untersucht wurden, war oft die ungläubige Haltung der Anthropologen.

Zum Beispiel: Die Stämme in Nordamerika (1891):

Wir finden bei den Indianern die gleichen Kunstgriffe und Vergehen im Umgang mit Verhütungsmitteln und Schwangerschaft, wie sie überall üblich sind. Es ist auch nicht anzunehmen, dass ihre Vorstellungen dieser Dinge der Zivilisation entliehen sind. Überall, auf allen Stufen der Gesellschaft, scheint einer gewissen Anzahl von Frauen der Wunsch innezuwohnen, die Sorgen und Verantwortung einer Mutterschaft zu vermeiden. Bei den Quapaws endet die Gebärzeit zwischen 35 und 40. Gelegentlich benutzen sie Verhütungsmittel [...]

Die Neah-Bay-Frauen (Washington) trinken den Absud einer Pflanze [...], um Empfängnis zu verhüten, aber die ganz jungen Frauen legen Wert darauf, geschwängert zu werden, damit sie nicht gezwungen sind, auf die staatliche Schule zu gehen. (34:277–278)



 

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