Fragen und Antworten: Matriarchat
In diesem Beitrag werden häufig gestellte Fragen zum Thema Matriarchat beantwortet. (Auf die Frage klicken)

 Wie sind Matriarchate strukturiert?

Das Leben findet in der Großfamilie (Clan) statt, die gemeinsam in einem Clanhaus wohnt.
Ein Dorf besteht aus mehreren Clanhäusern und häufig einem Versammlungshaus.

Alle im Dorf sind miteinander verwandt und bilden eine Sippe. Mehrere Sippen/Dörfer bilden einen Stamm. Fotos von Sippen- und Versammlungshaus bei den Minangkabau (Westsumatra).

Manchmal verbinden sich mehrere Stämme zu einer Nation. Das bekannteste Beispiel sind die nordamerikanischen Irokesen, wo sich 6 Stämme zu einer Liga zusammenschlossen.

Die Mitglieder solcher Zusammenschlüsse gelten als miteinander verwandt und bilden wie auch die Sippen untereinander ein gegenseitiges Hilfesystem, das soziale Stabilität gewährleistet.

Was von den Einzelnen je nach Talent in Subsistenzwirtschaft geschaffen wird (Handwerk, Landwirtschaft, Gartenbau) kommt allen zugute, indem es den Bedürfnissen der Mitglieder entsprechend verteilt wird. Überschuss wird im allgemeinen nicht oder nur für die eigene Vorratshaltung produziert, dadurch kann die Selbstversorgung in ein paar Stunden am Tag erledigt werden.
Zwischen Arbeits- und Freizeit wird nicht unterschieden, weil Menschen sich gern mit dem beschäftigen, was sie gut können, bzw. was dem sozialen Gefüge dient.

Patriarchale Gesellschaften bestehen demgegenüber aus untereinander Fremden, die Herrschafts- und Interessengruppen bilden, die im Wettbewerb gegeneinander antreten und sich systembedingt unaufhörlich bekämpfen (müssen), mit einem verhältnismäßig hohen Zeit- und Energieeinsatz (Reibungsverluste), um sich und eine kleine Familie versorgen zu können. Siehe dazu auch: woher der Wettbewerb kommt.

 Warum funktionieren diese Gesellschaften?

Das Gleichgewicht in matriarchalen Gesellschaften beruht auf dem politischen Mittel der Konsensbildung. Dabei werden alle Entscheidungen von allen in Einigungsprozessen getroffen, die zu Einstimmigkeit führen, sowohl auf der Ebene der beiden Geschlechter und des ganzen Clans, wie auch auf der Ebene des Dorfes und des Stammes. Ein Beispiel für die Umsetzung des Konsensprinzips in Deutschland ist die Kommune Niederkaufungen.

 Wie groß können matriarchale Gesellschaften sein?

Die Minangkabau sind als eine der größten ethnischen Gruppen Indonesiens, die in ihrer Heimatprovinz in West-Sumatra ungefähr vier Millionen Menschen zählt, für ihr matrilineares Sozialsystem und ihre matriarchalen Werte bekannt, obwohl sie dem Islam angehören.
In Indonesien sind sie außerdem für ihre Geschäftstüchtigkeit und ihr literarisches Flair berühmt. Alle Berufsarten werden ausgeübt - vom Anwalt bis zur Malerin. Sie haben Banken, Buchläden und Institutionen für höhere Schulbildung in den Städten sowie Schulen und Schulspeisung in den Dörfern. Das macht diese moderne Gesellschaft umso interessanter in einer Welt, die von Konflikten, Streit und männlicher Dominanz geprägt ist. (Reeves-Sanday)

Die strukturelle Gliederung von Stammesgesellschaften durch Verwandtschaftsgruppen, die vergleichbar den Segmenten einer Zitrusfrucht kompakte und homogen unterteilte gesellschaftliche Teile bilden (vgl Artikel segmentäre Gesellschaften), können Kraft ihrer Stabilität und Flexibilität trotz des Fehlens von Zentralinstanzen funktionsfähige Großgebilde tragen. So umfassen beispielsweise die Nuer im südlichen Sudan etwa 300.000, die westafrikanischen Tiv (Nigeria) sogar knapp 2 Mio. Menschen. (Christian Sigrist, Regulierte Anarchie)

 Ich bin mit der Regierung auch nicht zufrieden. Aber, ist es nicht lächerlich zu behaupten, dass Frauen all das besser machen würden?

Darin liegt ein Missverständnis, auf das ich ständig stoße, weil patriarchale Medien (Lexika, Filme, Zeitungen, etc.) das Vorurteil schüren, dass in einem Matriarchat nur Frauen leben oder über die Männer herrschen oder ähnlichen Unfug.
In unserer patriarchalen Gesellschaft sind Frauen ebenso patriarchal wie die Männer, wie Alte und Junge. Wir leben in einem Paradigma, das von beiden Geschlechtern aufrecht erhalten wird.

In matriarchalen Gesellschaften ist es ganz genauso: Das soziale System wird von beiden Geschlechtern aufrechterahlten und an kommende Generationen weiter gegeben.
Welche Rolle spielen Söhne, Brüder, Onkel und Großväter? Sind sie wirklich so "arm dran", wie uns die patriarchale Sichtweise suggerieren will?
Auf die noch verbliebenen matriarchalen Stammesgesellschaften dieser Erde wird von patriarchalen Kirchenvätern (Missionaren) und dem Militär der Industrie-Staaten starker Druck ausgeübt, den 'westlichen' Lebensstil zu übernehmen.

Wenn es den matriarchalen Männern in ihren Clans nicht gefiele, dann könnten sie jederzeit gehen. Aber obwohl deren Jugendliche (beiderlei Geschlechts) häufig westliche Schulen/Universitäten besuchen, bleiben sie mit ihrer Sippe verbunden, kehren nach der Ausbildung zurück und behalten ihre ursprüngliche Lebensweise bei. Sie haben den Unterschied kennen gelernt und gehen zurück! Das sollte uns zu Denken geben.

 Wenn es Im Matriarchat keine Hierarchie gibt, läuft dann alles auf Gleichmacherei hinaus?

Der Gemeinschaftsbegriff matriarchal strukturierter Gesellschaften geht davon aus, dass jeder Mensch von unschätzbarem Wert und wahrhaft unersetzlich ist: JedeR hat etwas beizutragen.
Die Gaben und das Wesen jeder einzelnen Persönlichkeit werden als einzigartig eingeschätzt und von der Gemeinschaft gewürdigt.

Eine 'egalitäre' Gemeinschaft macht nicht gleich, sondern schätzt alle Personen gleichermaßen, egal welchen Alters, welchen Geschlechts oder sonstiger Unterschiede.
Du lebst in einer Gruppe, wo du deine Gaben und Fähigkeiten anbieten kannst, in der Gewissheit, dass sie von Menschen, die sie brauchen und schätzen, entgegengenommen werden. Genauso empfängst du die Talente anderer. Je vielfältiger die Talente der Einzelnen sind, desto differenzierter, also kultivierter, ist die Gruppe.
Wenn niemand gut kochen kann, wird der kulinarische Genuss auf einem niedrigen Niveau bleiben; das wissen alle, die WG-Erfahrung haben.

Bei den Dagara (Afrika) sagt man, Kinder seien unsere besten LehrerInnen. Kein Kind wird ohne Lebensaufgabe geboren. Wir kommen auf diesen Planeten, weil wir der Welt etwas zu geben haben. Die Ältesten der Dagara arbeiten immer mit den Kindern zusammen, um deren Lebensziele- und aufgaben zu bewahren.

Im Patriarchat ist das anders: Niemand macht sich die Mühe, die Persönlichkeit eines Kindes kennenzulernen, sondern Gehorsam wird gefordert. Sie werden in Schulen geschickt, Kasernen, die von klein auf drillen und die Persönlichkeit "formen".
  • Wie kann da Individualität entstehen?
  • Wie Selbstwertgefühlt, wenn ich erst "richtig gemacht" werden muss?
  • So hingebogen, dass die Gesellschaft einen Nutzen von mir hat? Sprich: dass ich bereit bin, mich ausbeuten zu lassen...
Im Patriarchat ist kein Platz für Individualität, im Matriarchat geht es nicht ohne.

Und deshalb widersetzen sich indigene Völker mit aller Macht, ihre Kinder in Missionsschulen, bzw. die der Kolonialisten zu schicken. (Besondere Beispiele dafür sind u.a. die Hopi-Indianer, die Yaqi in den Anden, die Dagara in Afrika, die Mosuo in China, die Khasi in Indien, die Inuit [Eskimos] in Alaska.)

 Wie wird mit Sexualität (auch Homo-, Bi-, Transsexualität) umgegangen?

Die Ausdrücke Homosexualität etc. gibt es in den matriarchalen Stammessprachen nicht. Es existiert kein Wort für Sexualität. Man könnte daher salopp sagen, "es ist kein Thema". Zumindest keines, um das Aufheben gemacht wird.

Frauen und Männer werden im sozialen Umgang nicht besonders unterschieden, sie sind in erster Linie Menschen. Eine Person identifiziert sich mit ihrer individuellen Persönlichkeit, ihren Fähigkeiten und Vorlieben usw., aber nicht über das Geschlecht. Also werden auch Zwischenformen von männlich/weiblich nicht beachtet oder gar bewertet. Auf keinen Fall werden Personen auf Grund geschlechtlicher Eigenart ausgegrenzt. Allerdings manchmal besonders geschätzt und verehrt.

Hier sind Artikel zum Thema:

 Was sind Heiratsregeln und haben sie Vorteile?

Sippenwechselheirat ist keine Einzelheirat, sondern Gemeinschaftsheirat mit nachfolgender Gemeinschaftsehe. Der Vorteil liegt in dem Netzwerk, das durch Heiratsregeln gegenseitige Hilfe in Not- und Bedarfsfällen garantiert. Es ist noch heute so, dass sich Bauernfamilien gegenseitig bei der Ernte helfen und danach ordentlich feiern, und dabei verlieben sich wieder junge Leute und die heiraten und so weiter... (Nur ein Beispiel von vielen matriarchalen Überbleibseln.)

Während allerdings heutzutage Monogamie nach der Heirat angesagt ist, spielt es in Matriarchaten eine untergeordnete Rolle, welches Pärchen die Nacht miteinander verbringt. Dabei gibt es kurze, mittlere oder lebenslange Verbindungen der Partner - abhängig von der gegenseitigen Zuneigung.
Matriarchale Heirat ist ein rein ökonomisch-sozial verankerter "Vertrag", der nicht niedergeschrieben werden muss, weil allen die Details bekannt sind.

Es ist keine Heirat oder Ehe in unserem Sinn, sondern eher ein "Nachbarschaftsvertrag für gegenseitige Unterstützung". Ich halte das für einen Vorteil, weil keine Einzelperson in existenzielle Not kommen kann. Auch die Möglichkeit einer Liebschaft ohne ökonomische Belastung ist freier, als alles, was wir kennen. Wenn die Beziehung auseinander geht, muss kein Elternteil Alimente zahlen, und beide sind wirtschaftlich versorgt, weil sie samt der Kinder von ihrer jeweiligen Sippe unterstützt werden. Ein weiterer Vorteil für alle Beteiligten.

Diese freiheitliche und gleichzeitig sichernde Regelung wird als Hauptgrund dafür angegeben, dass 95% der Menschen, die in einer matriarchalen Gesellschaft leben, nach einem Schulbesuch o.ä. in Industrieländern, wieder in ihren Clan zurück kehren.

 "Macht verdirbt den Charakter", heißt es. Wie steht es damit im Matriarchat?

Erstens: Macht verdirbt nur den Charakter, wenn sie missbraucht wird. Zweitens: "Macht" im patriarchalen Sinn gibt es in matriarchalen Gesellschaften nicht. Es kann niemand andere zu etwas zwingen, weder per Gesetz noch durch Militär etc., weil alles von der Gemeinschaft getragen wird, nicht vom Einzelnen (Konsensentscheidung). Im Patriarchat handelt es sich bei Macht um "genommene Autorität", sie wird mit Gewalt durchgesetzt.

Im Matriarchat gibt es eine gewisse Form von Macht, die auch bei uns vorkommt. Sie kann nichts erzwingen; es handelt sich dabei um "gegebene Autorität", die einer erfahrenen Person, der man vertraut entgegengebracht wird. Diese wird gewährt, ist situationsabhängig und zeitlich begrenzt, und kann nicht eingefordert werden. Ein Beispiel ist eine erfahrene Person in einer Gruppe von Bergsteigern, der man die Führung überlässt.

 Bedeutet Kritik am herrschendem Patriarchat, dass es in einem Matriarchat besser laufen würde?

Es kommt darauf an, was unter "besser" verstanden wird.

Leute, die gegen Gewalt und Unterdrückung sind, geben matriarchale Strukturen den Vorzug, denn dort gibt es das, was wir unter "Kriminalität" verstehen, nicht.
Dazu ist es gar nicht nötig, die Lebensweise in den alten matriarchalen Gesellschaften (etwa Catal Hüyük oder die Vinca-Kultur auf dem Balkan) zu untersuchen, sondern ein Blick auf die noch heute mehr oder weniger matriarchal lebenden Völker genügt, um zu erkennen, dass es auch anders geht.

Auf der Welt leben in größere oder kleinere Völker verteilt, schätzungsweise 250 Mio. Menschen bewusst in Frieden ("Peaceful Societies").

 Gibt es andere Bezeichnungen für den Begriff "Matriarchat"?

Der Begriff Matriarchat wird vor allem von Wissenschaftlerinnen, Forschern und Fachleuten verwendet, denen die Merkmale matriarchaler Gesellschaften geläufig sind. (siehe Beschreibung Matriarchat)

Andere Bezeichnungen für matriarchale Gesellschaften:
  • Naturvölker
  • Stämme, Stammesgesellschaften
  • Eingeborene
  • Primitive Völker
  • Wilde
  • Konsensdemokratie
  • Geordnete Anarchie
  • Urgesellschaft, Urkultur
  • Segmentäre Gesellschaft
Nicht alle Völker, die mit diesen Begriffen bezeichnet werden, sind heute noch rein matriarchal strukturiert, waren es aber ursprünglich, und konnten sich in den meisten Fällen trotz patriarchalem Druck (Kolonialisierung, Missionierung) ihre Lebensweise mehr oder weniger erhalten.

 Kann ein Mann das gleiche intuitive Verständnis für ein Matriarchat mitbringen wie eine Frau?

Wenn Millionen von Männern in Matriarchaten der Gegenwart wie ein Fisch im Wasser schwimmen, warum sollten es andere Männer nicht können?

Matriarchat wird von patriarchalen Frauen genauso gut oder schlecht verstanden wie von patriarchalen Männern. Es ist keine Frage des Geschlechts, sondern der Sozialisierung in einem bestimmten System.

Im Matriarchat stehen nicht die Frauen im Mittelpunkt, wie so häufig dargestellt, sondern die Kinder. Die Nachkommen sind die Vergangenheit und Zukunft, sie sind die wiedergeborenen AhnInnen, denen der Respekt und die ganze Aufmerksamkeit gilt. Ähnlich wichtig sind alle alten Leute (die Ältesten), denn sie werden zu AhnInnen, von denen man dann Hilfe und Unterstützung erwartet. Diese Logik eines zyklischen Daseins kann gleichermaßen von Männern und Frauen nachvollzogen werden.

Es gibt aber auch viele Männer und Frauen, die unsere eigene Gesellschaftsstruktur nicht verstehen, die tun sich mit der matriarchalen wahrscheinlich schwerer. Der leichtere Weg ist jedoch, sich zuerst mit der anderen, der matriarchalen, Lebensweise zu beschäftigen, dann kommen die Erkenntnisse über unsere Gesellschaft von ganz alleine.

 Was kann man konkret tun, damit unsere Gesellschaft nicht mehr so patriarchalisch ist, ohne sich dabei patriarchalen Strukturen zu unterwerfen?

Wichtig ist zuerst, dass wir patriarchale Strukturen erkennen. Im Kleinen, im Alltag, in unserem Umfeld.
Wie ist das überhaupt möglich, wenn uns oder anderen eigentlich alles normal erscheint? Manchmal mögen wir etwas nicht, manchmal kommen uns Dinge sehr ungerecht und falsch vor. Ist das dann schon etwas Patriarchales oder einfach menschlich? Und falls ersteres: Was daran ist patriarchal?

Am einfachsten ist immer ein Vergleich. Wenn ich eine neue Sprache lerne und wissen will, wie gut ich sie schon kann, spreche ich am besten mit Menschen, deren Muttersprache sie ist, um festzustellen: Wie sprechen die etwas aus, wie formulieren sie dies und jenes.

Bei unserem Thema ist es sinnvoll, viel über verschiedene nicht-patriarchale Gesellschaften zu wissen. Wie sieht der Alltag aus, die Kleinigkeiten im Miteinander und auch die großen Probleme und Aktivitäten. Aus diesem Grund stelle ich entsprechende Informationen zur Verfügung.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich über bestimmte Zusammenhänge z.B. bei den nordamerikanischen Indianern lese, aber wenn ich mich über das Gleiche bei etwa afrikanischen Stämmen informiere, wird mir erst bewusst, warum die Indianer so und so handeln. Es ist also wichtig, verschiedene Ethnien zu untersuchen und auch die Darstellungen verschiedener AutorInnen.

Ein Tipp zur Selbstüberprüfung: Wenn wir nicht patriarchal handeln, fühlen wir uns wohl/wohler. Wenn wir leiden, haben wir unsere Integrität verloren und sind in patriarchalem Sein verhaftet: Wir machen die Umstände für unser Dilemma verantwortlich.

Zur allgemeinen Frage, was kann man konkret tun:
  • sich informieren - so umfassend wie möglich
  • mit anderen kommunizieren und diskutieren, um das Thema präsent zu machen und eine Sensibilität dafür zu schaffen, dass wir patriarchal leben.

 Können Frauen patriarchal sein?

Frauen im Patriarchat sind, genau wie Männer, patriarchal.
Wir sind alle patriarchal.
In matriarchalen Gesellschaften sind BEIDE Geschlechter matriarchal. Frauen UND Männer.

Zur Veranschaulichung: In kapitalistischen Gesellschaften leben Frauen und Männer kapitalistisch, in sozialistischen Ländern leben beide Geschlechter sozialistisch.
In katholischen Ländern, Familien oder Gegenden praktizieren nicht die Männer die katholische Religion während ihre Frauen zum Judentum gehören.

Patriarchat oder Matriarchat sind Sozialformen, sie unterliegen bestimmten Gesellschaftsstrukturen, die das Zusammenleben in einer Gemeinschaft regulieren, das hat nichts mit der Geschlechtszugehörigkeit zu tun. Es geht um Menschen!


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