Über den genuinen Lebensstil von Ureinwohnern im Gegensatz zum Leben im Patriarchat
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Glossar K- Katharsis
- Katharsis (griechisch katharsis:
Reinigung), ein Begriff aus der griechischen Tragödie, wo das Durchleben heftiger psychischer Affekte wie
Trauer oder Angst zu einer Läuterung bzw. Überwindung dieser Zustände führen
soll.
In der Psychologie wurde dieses Prinzip in Form der Kathartischen
Methode erstmals 1895 eingesetzt, um die therapeutische Freisetzung starker
Emotionen wie Spannung oder Angst zu erreichen und so letztlich die Befreiung von
krankmachenden Bewusstseinszuständen zu bewirken.
Dies geschieht spontan und kann nicht willentlich herbeigeführt werden. Insofern sind Anweisungen sich abzureagieren nutzlos.
Bei traumatisierten Menschen kommt es durchaus vor, das im Verlaufe
einer Psychotherapie irgendwann ein kathartischer Durchbruch erfolgt.
Danach spürt diese Person ihre Gefühle wieder klarer, und kann
sie auch wieder regulieren, darüber verfügen.
Im Dichterischen (geht auf Aristoteles zurück) wird das Leben an sich auch als Drama in drei
Akten geschildert :
Erst die Krisis,
also die Schilderung des Unzulänglichen, des Bösen, des Falschen in
unserer Kultur, wie sie nur einem Geiste gelingen kann, der um das
Notwendige, das Gute, Wahre weiß.
Zweiter Akt: Das so gewonnene Bewusstsein
bewirkt eine Katharsis und führt zu dem
dritten Akt: dem Standpunkt des
"Ich", das in Freiheit erkennt und aus Liebe handelt. Solche Erkenntnis
wirkt heilend.
- komplementär
Einander ergänzend
- Konsens
Übereinstimmung, von lateinisch consensus, Abstraktum von lat. consentIre "übereinstimmen, einverstanden sein", zu lat. sentire "empfinden, wahrnehmen" und lat. con-. Ein Kennzeichen matriarchaler Gesellschaften ist, dass Entscheidungen per Konsens gefällt werden.
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