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Über den genuinen Lebensstil von Ureinwohnern im Gegensatz zum Leben im Patriarchat
 
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Notfeuer

Notfeuer (altdeutsch Nodfyr, Wildfeuer - im eigentlichen Sinn von wirklichem Feuer: der Blitzstrahl und das dadurch hervorgerufene Feuer; noch lebendig in der steirischen Mundart. Wildfeuer war auch der Begriff für Leidenschaftlichkeit), im germanischen Altertum das zu religiösem Gebrauch und für Heilzwecke gebrauchte Feuer, welches nach der Methode der Naturvölker durch Reibung zweier Hölzer neu erzeugt werden musste. Sowohl die Oster- und Johannisfeuer als auch diejenigen, durch welche man das kranke Vieh trieb, mussten nach vorausgegangener Löschung aller brennenden Feuer im Ort so erzeugt werden.

es war das ungelöschte wildfeuer des jahres 1813, das damals noch sengte .. dies wildfeuer flammte, ein feuer, das den hort des versunkenen volksthums anzeigte Heinrich Pröhle (1822- 1895)

Die Sitte fand sich übrigens bereits im alten Indien und ging auf Griechen und Römer über, bei denen das Feuer der Vesta an einem bestimmten Tag im Jahr (wie später die Osterfeuer), oder wenn es aus Nachlässigkeit verlöscht war, auf diese Weise neu erzeugt werden musste, wie auch dasjenige, durch welches bei dem Hirtenfest der Palilien in Rom die Viehherden getrieben wurden. Am längsten hat sich die Sitte in Thüringen und im Harz erhalten, wo noch 1842 und später (in der Gegend von Quedlinburg) amtlich von den Ortsschulzen Notfeuer angeordnet wurden, um die Schweine gegen Milzbrand zu schützen.

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