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Dieser Beitrag zeigt auf, wie im gleichen Land Frauen und
Familien unterschiedlich leben und wie das friedlich-harmonische
Gemeinschaftsleben von ein paar Männern zugunsten von Armut, Elend und
Verzweiflung zerstört wurde und wird.
Das Patriarchat in China ist keine Ausnahme, in anderen Industrieländern zeigt es sich nur anders.
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Meine Großmutter beobachtete mich oft von ihrer Bank aus, auf der sie im Schneidersitz ruhte. Stundenlang saß sie da, ohne sich zu bewegen, während alle im Haus zu ihr kamen und sie um Rat baten oder ihre Befehle entgegennahmen. Sie war eine stolze, von unsichtbarer Kraft durchdrungene Frau. |
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Aus einem Interview mit Mosuo-Leuten, die in Südchina leben
Wie wird eine Frau zur Matriarchin? Das wollten wir von unseren Gesprächspartnerinnen wissen. Die Frauen erklärten uns, dass in ihren Clans die Klügste und Fähigste zur Matriarchin gewählt wird. Auf unsere Frage, nach welchen Kriterien sie die Fähigste herausfinden, lachten sie und sagten: Das sieht man doch!
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"Alam Minangkabau", die Welt der Minangkabau auf Sumatra, ist die ursprüngliche soziale Verfassung aller Malaien. Diese Welt war eine matriarchale und ist es bei den Minangkabau bis in die jüngste Geschichte hinein geblieben.
Die Minangkabau spiegeln mit ihrem "Adat", dem matriarchalen Stammesgesetz, nicht nur eine uralte, früher allgemeine Sozialordnung, sondern sie sind heute noch das größte bekannte matriarchale Volk.
Gegenwärtig sind auch die Minangkabau - wie die anderen matriarchalen Gesellschaften - in einer schwierigen Lage, denn sie waren jahrhundertlangen, sich verstärkenden patriarchalen Tendenzen ausgeliefert. Aber sie setzen ihnen einen einzigartigen Widerstandswillen entgegen, einen verblüffenden Erfindungsgeist, diese patriarchalen Tendenzen zu unterlaufen. Dabei sind sie keineswegs zu einer defensiven Rückzugsgesellschaft geworden, sondern gehören zu einer durch Handelsaktivitäten sich friedlich ausbreitenden Gesellschaft.
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