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Frauen in China (Mosuo) | Drucken |  E-Mail

mosuo_matriarchinDieser Beitrag zeigt auf, wie im gleichen Land Frauen und Familien unterschiedlich leben und wie das friedlich-harmonische Gemeinschaftsleben von ein paar Männern zugunsten von Armut, Elend und Verzweiflung zerstört wurde und wird.
Das Patriarchat in China ist keine Ausnahme, in anderen Industrieländern zeigt es sich nur anders.

Die Mosuo

Patriarchales China

Ausschnitt aus einem Interview vom 29.3.1993 vormittags mit fünf jungen Mosuo-Frauen (3. Generation) aus verschiedenen Familien in einem typischen Mosuo-Haus:

Frage: Wir bedanken uns, dass wir in dieses Haus eingeladen worden sind. Zunächst möchten wir wissen, wer in diesem Haus zusammenlebt.

Mosuo-Frau, Tochter des Hauses: Hier leben von der zweiten Generation meine Mutter und mein Mutterbruder, die älteste (erste) Generation lebt nicht mehr. Dann kommen in der dritten Generation ich selbst, meine Schwester und mein Bruder, in der vierten Generation mein Kind und die beiden Kinder meiner Schwester.

Frage: Wir bitten Euch junge Frauen, uns zu erzählen, wie Euer Tagesablauf aussieht. Wann steht Ihr morgens auf, was tut Ihr dann, wie sieht die Mittagszeit aus, wann beendet Ihr Eure Arbeitszeit, und was tut Ihr am Abend in Eurer Freizeit gern?

Mosuo-Frauen: Wir stehen in unseren Familien morgens um sechs Uhr auf und bereiten das Frühstück zu, dann kommt die Familie zusammen und nimmt gemeinsam das Frühstück ein. Anschließend werden die Tiere von uns versorgt, und wir führen die Pferde zusammen mit jemand, der uns hilft, auf die Weide in die Berge. Danach arbeiten wir auf den Feldern und kommen erst zur Mittagszeit nach Hause, wo die ganze Familie das Mittagessen einnimmt. Die Mutter im Haus hat das Essen zubereitet. Nachmittags gehen wir wieder auf die Felder, und abends sitzen wir meistens mit der ganzen Familie hier beim Feuer. Oft nähen wir dabei unsere Kleider.

Frage: Und was arbeiten die Männer, also Eure Brüder?

Mosuo-Frauen: Die Männer machen bei der Feldarbeit normalerweise das Umgraben und Pflügen, während die Frauen säen und Dünger auswerfen. Außerdem machen die Männer den Transport, z.B. holen sie das Getreide mit den Pferden vom Feld oder transportieren von woandersher das schwere Holz. Sie sind auch verantwortlich für das Hausbauen.

Frage: Gibt es Kinderarbeit?

Mosuo-Frauen: Die Kinder in den Familien unter 13 Jahren gehen alle noch zur Schule. Wenn sie Zeit haben, mähen sie Gras für die Schweine, hüten die Ziegen oder schauen nach den kleinen Kindern.

Frage: Wenn die Ernte einmal schlecht gewesen ist, wie wird dann das Einkommen in Euren Familien aufgeteilt?

Mosuo-Frauen: Wenn die Ernte schlecht ist und das Einkommen gering, dann bekommen die Kinder und die alten Menschen zu essen, was sie brauchen. An zweiter Stelle kommen die behinderten Familienmitglieder, sie bekommen als nächste zu essen, was sie brauchen. Alle anderen stehen an dritter Stelle und teilen sich den Rest.

Frage: Bei schlechter Ernte und geringem Einkommen können sicher nicht alle Frauen und Männer neue Kleidung erhalten. Wie macht Ihr es dann?

Mosuo-Frauen: Schwestern teilen sich sowieso, auch wenn keine harten Zeiten sind, die Kleidung untereinander. Wenn harte Zeiten sind, dann geben die Schwestern und Brüder ihre Kleidung an die jüngeren weiter. Die älteren Geschwister müssen die jüngeren Schwestern und Brüder praktisch versorgen. Denn wenn die älteren Schwestern und Brüder sehr schön gekleidet sind, die jüngeren aber nicht, dann macht das einen schlechten Eindruck.

Frage: Wer ist in Euren Clans die Familienchefin, und wie wird sie gewählt? Oder hat sie automatisch diese Funktion?

Eine Mosuo-Frau: In meiner Familie gibt es neun Mitglieder. Meine Mutter ist 53 Jahre und das Familienoberhaupt.
Die zweite Mosuo-Frau: In meiner Familie gibt es elf Mitglieder. Wir nennen nicht nur die leibliche Mutter "Mutter", sondern die Mutterschwester heißt auch "Mutter". Sie sind beide sozusagen unsere Mütter. Diese Mutterschwester ist 65 Jahre und das Familienoberhaupt.
Die dritte Mosuo-Frau: Auch in meiner Familie leben elf Personen. Es sind vier Generationen, und es ist der Normalfall, daß vier Generationen in der Großfamilie zusammenleben. Familienoberhaupt ist meine Mutter, sie ist 51 Jahre alt.
Die vierte Mosuo-Frau: In meiner Familie gibt es zwölf Mitglieder, und zwei davon arbeiten weit weg von hier, nämlich in Li chiang. Das Familienoberhaupt ist mein Onkel, der Mutterbruder. Er ist 54 Jahre und der Älteste im Haus.
Die fünfte Mosuo-Frau: Bei uns ist meine Schwester das Familienoberhaupt, sie ist 27 Jahre alt. Aber sie ist es nicht automatisch, sondern weil sie fähig und klug ist. Meine Mutter denkt, dass meine Schwester fähig und klug genug ist, diese Funktion zu übernehmen. Sie ist die ältere von uns beiden.

Frage: Eine so junge Familienchefin ist eine Ausnahme. Die Mutter hat ihr dieses Amt ausdrücklich übergeben?

Fünfte Mosuo-Frau: Ja! Die ökonomische Macht liegt jetzt in der Hand meiner Schwester, und alles, was die einzelnen Familienmitglieder an Einkommen haben, wird meiner Schwester übergeben.

Frage: Welche Angelegenheiten entscheidet die Schwester, die kleinen oder die großen, und wie macht sie das mit der Entscheidung?

Fünfte Mosuo-Frau: Normalerweise kann meine Schwester alle Entscheidungen treffen. Sie macht auch die Jahresplanung für die anfallenden Arbeiten - soweit man das im voraus planen kann. Stößt sie jedoch auf Schwierigkeiten, dann wird sie sich mit uns Familienmitgliedern beratschlagen.

Frage: Das Oberhaupt ist offenbar nicht immer die älteste Frau - oder seltener der älteste Mann - in der Familie. Darum möchten wir wissen, wie das Familienoberhaupt gewählt wird.

Mosuo-Frauen: Es ist nicht so, dass die älteste Frau automatisch das Familienoberhaupt ist, sondern es ist die klügste und fähigste Frau in der Familie. Wir halten nicht eine Wahl ab, sondern diese Frau ist von allen anerkannt. Es erweist sich einfach!

Heide: Aber welche Kriterien habt Ihr dafür? Alter spielt offenbar doch eine Rolle und dann Klugheit. Was meint Ihr damit, das es sich einfach erweist?

Mosuo-Frauen: Die Familienchefin sollte sich schon vorher als solche gezeigt haben, und das tut sie, indem sie sehr freundlich ist zu allen Familienmitgliedern und ein gutes Herz hat. Wenn es Schwierigkeiten gibt, dann sollte sie diplomatische Fähigkeiten haben und Streit schlichten. Außerdem sollte sie, wenn Probleme anstehen, Ideen einbringen können, um diese Probleme zu lösen. Und es sollten nicht nur Frauen auf sie hören, sondern auch die Männer sollten sie sehr gern mögen.

Frage: Ist in einer der Familien je ein Wechsel passiert?

Mosuo-Frauen: Es kommt nie vor, dass ein Familienoberhaupt ausgetauscht wird. Nur wenn sie sich selbst zu alt fühlt oder krank ist, dann wird sie von sich aus zurücktreten.
Eine Mosuo-Frau: Normalerweise ist es überhaupt nicht nötig, einen solchen Wechsel zu vollziehen. Aber wenn ich zum Beispiel Familienoberhaupt wäre und hätte eine Schwester und würde sehen, dass diese Schwester fähiger ist, für das Wohl der Familie zu sorgen, dann würde ich diese Funktion an meine Schwester abgeben.

Frage: Die Motive, Familienoberhaupt zu werden, haben also nichts mit persönlichem Wunsch und Ehrgeiz zu tun, sondern nur damit, wer am stärksten für die Gemeinschaft eintritt und am hilfreichsten ist?

Mosuo-Frauen: Wenn eine Frau eigennützig wäre, würde sie niemals das Oberhaupt der Familie werden. Es ist ganz wichtig, dass sie zu allen fair ist, vor allen Dingen zu den Kindern und älteren Menschen. Das heißt, sie ist nicht nur fair zu ihren eigenen Kindern, sondern mindestens genauso zu den Kindern ihrer Schwestern. Wenn sie die ökonomischen Geschäfte schlecht führen würde aus Eigennutz, dann würden die anderen sie auslachen und nicht mehr achten, auch die Leute, die nicht zur Familie gehören. Sie wäre einfach eine Unperson.

Frage: Wer koordiniert einen Clan, der ja mehrere Großfamilien umfassen kann, und ist Clanoberhaupt?

Mosuo-Frauen: Die Clans sind oft sehr groß und umfassen mehrere Familien. Ein solcher Clan findet sich jährlich im 10. Monat des Mondjahres einmal zusammen, um ein großes Fest für die Ahninnen zu vollziehen. Auch wenn jemand stirbt, findet sich der ganze Clan bei der Bestattungszeremonie zusammen. Normalerweise ist die älteste Person des Clans, ob Frau oder Mann, das Oberhaupt.

Frage: Gibt es für den Mutterbruder, also den ältesten Mann in einer Großfamilie oder einem Clan, noch eine besondere Aufgabe? 

Mosuo-Frauen: Wenn eine Bestattungszeremonie für eine verstorbene Person stattfinden oder das Fest für die Ahninnen gefeiert werden soll, bei diesen Gelegenheiten, wo der ganze Clan zusammenkommt, gibt es stets einen Mann mit einer besonderen Aufgabe. Er ist entweder der Bruder der ältesten Frau im Clan oder ein prestigevoller Mann aus dem Clan. Im letzteren Fall wird er aus den Männern der verschiedenen Familien ausgewählt. Er hat nun das Amt eines „Direktors", der für diese Zeremonien alles organisiert. 

Frage: Reicht sein Amt im Clan über diese Zeremonie hinaus?

Mosuo-Frauen: Niemals, nur für die Zeremonien organisieren diese Männer. Bei der Ökonomie ist das anders, das ist auch im Clan Aufgabe der Frauen. Normalerweise entscheidet die Chefin des Clans, wenn etwas getan wird, woran sich der ganze Clan beteiligt. Auch beim Hausbau hilft der Clan mit, aber da es eine große Sache ist, kommen alle zusammen und sprechen darüber.

Frage: Mir ist aufgefallen, dass Eure Familiengröße relativ klein ist für vier Generationen. Hat das praktisch mit der chinesischen Regierungspolitik zu tun?

Mosuo-Frauen: Die Dinge stehen so: Durch die Bevölkerungsprobleme, die China hat, sind bei den Minderheiten pro Frau zwei Kinder erlaubt. Und wir meinen, dass zwei Kinder pro Frau genug sind. Denn nicht nur unsere eigenen Kinder sehen wir als unsere Kinder an, sondern auch die Kinder unserer Schwestern. Wenn wir demnach noch zwei Schwestern haben, dann sind das drei Frauen mit je zwei Kindern, es wären also sechs Kinder. Das finden wir genug! (Sie machen eine abwehrende Geste.)

Frage: Ist diese Begrenzung der Kinderzahl ein altes Prinzip bei Euch, eins, das viel älter ist als die neue chinesische Familienpolitik?

Mosuo-Frauen: Bevor diese neue Bevölkerungspolitik bestand, war es hier so, dass einzelne Frauen überhaupt keine Kinder hatten und andere wiederum zwei oder drei. Seit nun diese Bevölkerungspolitik mit den zwei Kindern pro Frau besteht, haben die Frauen zwischen 20 und 30 Jahren normalerweise zwei Kinder.

Frage: Es steht in der Forschungsliteratur, dass die Familien zwischen 15 und 24 Personen groß waren und dass dann eine Teilung der Familien stattfand. Und auffällig ist, dass sie jetzt relativ klein sind!

Mosuo-Frauen: Es ist außerordentlich selten, dass Familien sich aufteilen. Die Familien sind mittlerweile kleiner geworden, wir nehmen an, aus zwei Gründen: Einmal wegen der Bevölkerungspolitik, dass eben pro Frau nur zwei Kinder gestattet sind, zum anderen aber auch, weil das Bildungsniveau gestiegen ist und deshalb einzelne Familienmitglieder mittlerweile auch außerhalb arbeiten gehen.

Frage: Wo geht das Geld hin, wenn Familienmitglieder außerhalb arbeiten? 

Mosuo-Frauen: Wenn die Familienmitglieder außer Haus arbeiten, dann leben sie in der Regel in Monogamie, das heißt, wenn sie in die Städte gehen, brauchen sie das Geld für sich selbst. Sie geben aber Geld dazu, wenn es eine Beerdigung gibt, weil die sehr teuer ist, oder wenn ein Haus gebaut wird oder auch, wenn alte Menschen Kleidung brauchen. Auch wenn sie selbst in den Städten leben, fühlen sie sich noch verantwortlich, bei größeren Anlässen Geld zu geben.

Frage: Gehen mehr männliche oder mehr weibliche Familienmitglieder außerhalb des Hauses arbeiten?

Mosuo-Frauen: Von den Familienmitgliedern, die nach auswärts arbeiten gehen, sind es mehr Männer als Frauen. Bei uns ist es noch nicht so populär, in die Stadt zu gehen, um dort zu arbeiten.

Frage: Eine letzte Frage: Was ist, wenn in einer Familie nur Mädchen geboren werden, wenn es keine Jungen gibt?

Mosuo-Frauen: Es gibt zwei Arten des Hereinholens männlicher Familienmitglieder: Erstens kann es sein, dass ein Junge aus einer anderen Familie adoptiert wird. Das ist dann immer das Kind des Onkels oder Mutterbruders. Zweitens kann es sein, dass einer der Liebhaber der Frauen - und zwar derjenige, den sie für den besten halten - gebeten wird, auf Dauer zu ihrer Familie zu kommen. Er bildet dann mit seiner Freundin ein festes Paar.

In China steigt die Selbstmordrate. Über 300.000 ChinesInnen nehmen sich jedes Jahr das Leben, schätzt die Weltgesundheits-organisation (WHO). Und im Gegensatz zum Rest der Welt, wo es genau umgekehrt ist, bringen sich in China mehr Frauen als Männer um.
Die Zahl der missglückten Suizide schätzt man auf ein bis zwei Millionen. Jede zweite Selbstmörderin der Welt ist Chinesin. Auf dem Land, wo 74 Prozent der chinesischen Bevölkerung leben, ist die Lage am schlimmsten. Oft werden die Suizide als Unfall registriert, weil die Schande als zu groß empfunden wird. In China ist Selbstmord ein Tabu.

Pestizide als Mittel zum Tod

Michael Phillips, Arzt für Geisteskrankheiten, hat zusammen mit dem Pekinger Huilongguan-Spital dieses Phänomen wissenschaftlich untersucht. Demzufolge erfolgen über 60 Prozent durch Pestizide, die in chinesischen Bauernhäusern jederzeit zur Hand sind.

Die Ärzte kennen die Pestizide und ihre Wirkungen mittlerweile auswendig. Im Gegensatz zu westlichen Ländern, wo Suizidgefährdete oft Wochen oder Monate über ihre Entscheidung nachdenken, handeln chinesische Frauen oftmals im Affekt. Sie wollen ihren Männern eine Lektion erteilen.

Zwar führen auch in China Depression oder geistige Krankheiten zu Selbstmord. 

Ein Grossteil der Frauen will jedoch nicht sterben. Sie sind erschöpft von der Doppelbelastung Feldarbeit und Kind, und werfen ihren Männern vor, dass diese Kindererziehung immer noch als Frauensache sehen.

Häufiger in wohlhabenderen Gegenden?

Vielen Familien geht es heute finanziell besser. Offenbar treibt nicht Armut die ChinesInnen in den Freitod. Es scheint, als ob es in wohlhabenderen Gegenden häufiger Selbstmorde gibt. Das Phänomen lässt sich nicht einfach erklären. Bereitstehende Pestizide vereinfachen die Selbsttötung, doch warum bringen sich in China mehr Frauen als Männer um, während es im Rest der Welt genau umgekehrt ist?

Xie Lihua vom Frauenverband zitiert dazu ein chinesisches Sprichwort: „Eine verheiratete Tochter ist wie Wasser auf dem Boden“.

Frauen auf dem Land stehen unter großem Druck. Nach der Heirat ziehen sie zur Familie des Mannes, müssen sich den Schwiegereltern unterordnen und stehen unter dem Druck, den erwarteten Sohn zu gebären. 

Auch heute noch leben oftmals drei Generationen im selben Haus. Schon als kleine Mädchen lernen sie, dass sie gegenüber Buben und Männern minderwertig seien. 40 Prozent der Männer auf dem Land schlagen ihre Ehefrauen. Oft bleibt den Frauen bei Auseinandersetzungen nur die Drohung, sich selbst etwas anzutun. „Die Probleme sind meist banal. Aber die Frauen haben niemanden, mit dem sie darüber reden können“, sagt Xie Lihua.

Fortschritte und Rückschritte

„Frauen tragen die Hälfte des Himmels“, verkündete einst Mao. Er brachte Chinas Frauen dem Ideal einer Gleichberechtigung so nah wie nie zuvor. Der Brauch des Füssebindens, der Mädchen ein Leben lang verkrüppelte, wurde abgeschafft. Frauen durften frei ihren Ehemann wählen, und Jobs wie Fabrikarbeiterinnen, Parteikader und Pilotinnen annehmen.

Auf dem Weg zur Marktwirtschaft ist es offenbar in der weiblichen Himmelshälfte wieder düsterer geworden. Frauen haben wieder weniger Rechte, Prostitution verbreitet sich mehr, und wegen der Ein-Kind-Politik werden jedes Jahr Millionen ungeborene Mädchen abgetrieben.

Quelle: Die Standard

 


 

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