Die Baukunst der Tojolabales zeigt die Verbundenheit zur Natur, gelebte Demokratie und Integration aller, Ablehnung von Prahlerei und nicht zuletzt ihre Erdbebensicherheit.
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Bei nicht-patriarchalen Völkern gibt es weder Götter noch Göttinnen. Dafür gibt es Ahninnen und Ahnen. Wie diese AhnInnen vom Patriarchat in den Himmel umgesiedelt wurden zeigt uns die Sprachforschung.
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In der Mythenforschung gibt es heute zwei charakteristische patriarchal geprägte Schulen. Die Vertreter der einen sind u.a. 'Manipulatoren des Unbewussten' wie C.G. Jung, S. Freud (Psychoanalyse) oder M. Eliade (Religions-Philosophie). Die zweite sieht im Mythos nur ein primitives Werkzeug unserer VorfahrInnen, sich die materielle Welt zu erklären.
Das Symbol der Alten ist weder das eine noch das andere.
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Die
Form des Herzens geht auf die Frucht des Feigenbaums (Ficus carica,
Maulbeergewächs) zurück. Unser Apfel war im
Orient nicht bekannt, deshalb wird in der jüdischen
Haggadah
betont, dass die verbotene Frucht im Garten Eden kein Apfel, sondern eine Feige
war. Der Feigenbaum wurde im ganzen Komplex der
ägyptischen und mesopotamischen Kultur und des Industals während des 3.
Jahrtausends v.u.Z. als Symbol der Sinnlichkeit verehrt.
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Ich definiere Patriarchat nicht als "Männerherrschaft", sondern als "Vaterherrschaft"; das ist ein Unterschied. Es ist auch nicht das Gegenteil von Matriarchat.
Um dem Begriff Patriarchat auf die sprachlichen Schliche zu kommen, schauen wir als erstes einmal in das Herkunftswörterbuch:
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Ausschnitt aus dem Grundsatzpapier der Kommune Niederkaufungen, die 1989 gegründet wurde.
In unseren bisherigen Gruppenerfahrungen, in Familie, Ausbildung und Beruf gab es Entscheidungen Einzelner über die Köpfe der anderen hinweg oder ,,demokratische" Mehrheitsentscheidungen. Beide Formen sind für unser Kollektiv nicht geeignet.
Über diktatorische Entscheidungen braucht man hier nichts zu sagen.
Beim Mehrheitsprinzip überstimmt die Mehrheit die Minderheit und setzt sich durch. Die Mehrheitsentscheidung fordert die Konzentration auf die eigene Meinung, die es durchzusetzen gilt; sie beinhaltet die Teilung in gegensätzliche Gruppen und führt zur Unterordnung der Minderheit unter den Willen der Mehrheit.
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